Elastomere

Elastomere
               
Elastomere sind elastisch verformbare Kunststoffe. Die Kunststoffe können sich bei Zug- und Druckbelastung elastisch verformen, finden aber danach in ihre ursprüngliche, unverformte Gestalt zurück. Die Elastomere unterscheiden sich von den übrigen verformbaren Kunststoffen dadurch, dass ihre Elastizität, welche mit der vom Gummi ähnlich ist, von der Temperatur in bedeutendem Maße abhängig ist. So bleibt, zum Beispiel, der Silikonkautschuk im Temperaturbereich -60°C bis +250°С verformbar.
Die Elastomere, wie auch die Duroplaste, bestehen aus Raumnetzmakromolekülen. Jedoch hat das Molekularnetz bei Elastomeren breitere Maschen und ist dünner, als bei den Duroplasten. Bei der Formänderung werden die Maschen auseinandergeschoben, dabei bleibt die Bindungsstelle erhalten. Nach Abfall der Zug- oder Druckbelastung finden die Maschen, gleich wie Gummi, in ihre ursprüngliche, unverformte Gestalt zurück, der Kunststoff zieht sich wieder in seine ursprüngliche Form zusammen.
Chemisch vernetzte Elastomere oder Gummimaterialien sind Hochpolymere, deren Makromoleküle in großen Maschen unter Zusatz von Vulkanisiermittel vernetzt sind. Dank dieser chemischen Vernetzung schmelzen diese nicht, zu hohe Temperatur bewirkt jedoch Zersetzung. Darüber hinaus bewirkt solche Vernetzung, dass die Gummimaterialien nicht lösbar sind und je nach dem Medium weniger oder stärker anschwellen oder einschrumpfen.
Thermoplastische Elastomere sind Kunststoffe, die die typischen Eigenschaften von Elastomeren innerhalb eines ziemlich breiten Temperaturbereiches besitzen. Jedoch werden diese auf physikalischem, und nicht auf dem chemischen Weg vernetzt. Dadurch schmelzen diese bei hohen Temperaturen und sind unter Anwendung von gängigen thermoplastischen Verarbeitungsmethoden wiederverwertbar. Thermoplastische Elastomere sind lösbar und besitzen im Allgemeinen ein niedrigeres  Anschwellvermögen als die chemisch vernetzten Äquivalente.
Im Allgemeinen werden die Elastomere in „polare“ und „unpolare“ eingeteilt, und diese für ihren Teil in „gesättigte“ und „ungesättigte“ Typen unterteilt. Ausgehend von der Polarität, läßt sich ein Rückschluß über Anschwellen und chemische Beständigkeit ableiten.
 
Ausgehend vom Sättigungsgrad läßt sich eine Schlussfolgerung über Ozon- bzw.  Alterungsbeständigkeit. Am meisten verbreitet und breit verwendet wurden solche Kunststoffe wie Polyurethane, Polyäthylene, Polyvinylchloride und Polystyrole.
Über die meiste Funktionalität verfügt die erste Variante von Polymerstoffen, welche auch als ein „Stoff mit den unbeschränkten Möglichkeiten“ genannt wird. Abhängig vom Anwendungsgebiet kann dieser sowohl sehr weich und elastisch, als auch äußerst hart und fest sein.

 

Die Einzigartigkeit eines Polymers besteht darin, dass noch in der Phase von Synthese, anhand der richtigen Mengenverhältnisse von zusätzlichen Komponenten sowie von Additiven, ein Material mit den erforderlichen Eigenschaften dargestellt werden kann. In der letzten Zeit fand ein neuer Werkstoff, also elastisches Polyurethan, welches über alle nützlichen Eigenschaften von Kautschuk und Gummi hat, und dank der einzigartigen Zusammensetzung alle bekannten Elastomere übertrifft, eine breite Verwendung.

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Polyurethan
Polyvinylchlorid
Polypropylen

News

21.11.2011

Ungeachtet der guten Isolierungseigenschaften, verliert das Polypropylen dem Polyvinylchlorid den Konkurrenzkampf bei der Produktion der Leitungsisolierungen. Jedoch wird das Polypropylen für Schaumisolierung der Leitungen aktiv verwendet.